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Presseecho zur Vierten Ethnografischen Filmschau in der Rhein-Neckar-Zeitung

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Neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit in der Wissenschaft

Der Sonderforschungsbereich „Materiale Textkulturen“ hat seit Anfang seines Bestehens die Öffentlichkeitarbeit, also den Public Outreach seiner Forschung auf die Fahnen geschrieben. Friederike Elias und Christian Vater betreiben in Ihrem Teilprojekt zur Wissenschaftskommunikation konsequent die Verbreitung der wissenschaftlichen Erkenntnisse des SFB 933 über neue Medien und sind damit regelmäßig in Presse und Fernsehen, wie jüngst bei Spiegel Online, Deutschlandfunk, SWR2 und im ZDF. Dazu kommen Kooperationsprojekte mit Wikimedia Deutschland sowie ein Sonderheft von Spektrum der Wissenschaft.

Die Interviewfragen wurden von den beiden Projektbeteiligten Vater und Elias gemeinsam schriftlich beantwortet.

Welche Argumente sprechen für ein Teilprojekt Öffentlichkeitsarbeit, und wie hat das mit dem Forschungsgegenstand selbst zu tun? Weiterlesen

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Lehrauftrag Ethnografischer Film an der Universität Heidelberg

Es ist nun das vierte Mal dass die Studierenden der Ethnologie an der Universität Heidelberg die Möglichkeit haben, bei Christoph Bertolo einen der begehrten Plätze im Praxisseminar Ethnografischer Film I & II zu ergattern. Hier lernen sie über zwei Semester den Film als Methode der Ethnologie kennen und dürfen selbst einen Film machen. Hierzu werden die Studierenden in dem Programm Adobe Premiere geschult und machen einen kurzen fünfminütigen Film zu einem vorgegeben Thema. In den Semesterferien heißt es auf die Pirsch zu gehen und ein geeignetes Thema für ihren Langfilm finden. In Zweier und Dreier Teams ziehen Sie los auf der Suche nach dem idealen Thema.

Werfen Sie einen Blick darauf, es lohnt sich, denn die Perspektive eines Ethnologen richtet sich nach derjenigen, den sie als Protagonisten begleiten. In den vergangenen neun Jahren als Lehrbeauftragter sind zahlreiche beeindruckende Filme entstanden und die Vorfreude auf die neuen ist unendlich groß.

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Selfie, Facebook und Selbstinszenierung

Man sieht es überall. Junge Leute, alte Leute, Gruppen. Manche pflanzen ihr Smartphone auf eine Lanze, dem Selfie Stick. Dann wird das Wer zum Wo. Vorher sind auf dem Foto nur Gesichter zu erkennen, mit Selfie Stick bekommt der Ort nochmals einen prominenteren Anteil an der Bildkomposition. Wenn wir in die Geschichte der Kunst schauen, dann sehen wir unzählige Selbstportraits. Van Goch, Dürer, dutzende Rembrands im Kostüm. Im Grunde ist das Selfie die Fortsetzung eines durch Smartphones und das Web immer weiter sendenden Inszenierungstriebs. Das bedächtig gepflegte Profil auf meiner Facebook Seite, die Auswahl des Profilbildes, mein Portrait auf der eigenen Webseite und die ständig über WhatsApp oder Treema herumgeschickten Bilder die zeigen was ich mache, wo ich bin oder was ich esse. Weiterlesen

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It’s Tricky! Über die Entstehung von Hip Hop in Deutschland

Dieser Dokumentarfilm wurde von drei meiner Studenten für das Seminar Ethnographischer Film I&II am Institut für Ethnologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg gemacht. Raphael, Torben und Can erklärten diesen Film zu ihrer eigenen Mission, haben ihn nach dem Seminar kontinuierlich weiter entwickelt und sich dabei selbst übertroffen. Hier zu sehen ist die ursprüngliche Version mit sensationellen 8000 Clicks bei Youtube. Den aktuellen Recut gibt es hier. Weiterlesen